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1%-Regel Immobilien Rechner

Schneller Deal-Check: Prüfe, ob eine Immobilie genug Miete für positiven Cashflow (1%-Regel) abwirft.

Hinweis: Alle Berechnungen und Angaben erfolgen ohne Gewähr. Dies stellt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung dar. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieses Rechners getroffen werden, ist ausgeschlossen.
Deal-Szenarien:

1. Kaufpreis, Mieteinnahmen & Gesamtkosten

Gesamt-Investition: 253.700,00 €
/Mo.
%

2. Bewirtschaftungskosten & Finanzierung (Cashflow-Check)

Bruttomietrendite: 10,09 % (Faktor: 9.9x)
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💡 Die 1%-Regel Immobilien-Formel: Bei einem Kaufpreis von 220.000,00 € verlangt die 1%-Regel eine monatliche Kaltmiete von 2.200,00 €/Mo. (1,00 %). Die Ist-Miete von 1.850,00 €/Mo. entspricht einer Quote von 0.84 % (unter der 1%-Schwelle ⚠️). Bezogen auf die Gesamt-Investition von 253.700,00 € (inkl. 18.700,00 € Nebenkosten & 15.000,00 € Sanierung) liegt die Quote bei 0.73 %. Nach Abzug von Bewirtschaftung (-463,00 €) und Bankrate (-851,00 €) verbleibt ein Vorsteuer-Cashflow von +537,00 €/Mo..

Erreichte Miet-zu-Kaufpreis Quote (1%-Regel)
0,84 %

Geschätzter monatlicher Cashflow: +537,00 €/Mo. (6.442,00 €/J.).

Screening-Urteil:🟢 Solide Rendite (≥ 0,75 %)
1% Ziel-Kaltmiete:2.200,00 €/Mo.
Mietmultiplikator:9.9x

Regel-Vergleich (0,5 % vs. 0,8 % vs. 1,0 %-Regel auf Gesamtkosten)

Benchmark-RegelZiel-QuoteErforderliche MieteAktuelles DeltaStatus
0,5 % Benchmark (A-Lage / Metropolen)0,5 % 1.269,00 €/Mo.+582,00 €Erfüllt ✅
0,8 % Benchmark (Gute B-Lage / Solide Rendite)0,8 % 2.030,00 €/Mo.-180,00 €Nicht erreicht ❌
1,0 %-Regel (C-Lage / Starker Cashflow)1 % 2.537,00 €/Mo.-687,00 €Nicht erreicht ❌
1,5 % Benchmark (High-Yield / Sonderimmobilien)1,5 % 3.806,00 €/Mo.-1.955,00 €Nicht erreicht ❌
Bruttomietrendite10.09 % (9.9x Faktor)
Nettoanfangsrendite6.56 % auf Gesamtkosten
Bank-Annuität -851,00 €/Mo. (3.8% Z. + 2% T.)
Netto-Cashflow+537,00 €/Mo. (vor Steuern)

1%-Regel für Immobilien-Investments: Vorab-Screening, Mietquoten und Cashflow-Plausibilität

In der professionellen Immobilien-Akquise ist die 1%-Regel (One Percent Rule) das schnellste Daumenwert-Tool zur Vorfilterung lukrativer Rendite-Objekte. Bevor zeitaufwendige Detailprüfungen (Due Diligence, Grundbuch- und Teilungserklärungs-Analysen) durchgeführt werden, zeigt das Verhältnis aus monatlicher Kaltmiete und Kaufpreis sofort, ob das Objekt das Potenzial für einen positiven monatlichen Cashflow nach Zins und Tilgung besitzt. Die Erweiterung der Formel auf die gesamten Anschaffungskosten (inkl. Kaufnebenkosten und Sanierungsbudget) verhindert teure Fehleinschätzungen.

1. Die Kernformeln des 1%-Regel-Screenings

  • Miet-zu-Kaufpreis Quote: (Monatliche Kaltmiete / Kaufpreis) × 100
  • Miet-zu-Gesamtkosten Quote: (Monatliche Kaltmiete / Gesamte Anschaffungskosten) × 100
  • 1% Ziel-Kaltmiete: Kaufpreis × 0,01
  • Bruttomietrendite p.a.: (Jahreskaltmiete / Kaufpreis) × 100 = Quote % × 12

2. Drei Leitlinien für Immobilien-Investoren

Maximieren Sie Ihren Akquise-Erfolg durch sofortiges Aussortieren von Objekten unter 0,6 % Mietquote bei reinen Cashflow-Strategien, Einbeziehung realistischer Instandhaltungs- und Bewirtschaftungskosten (20 % bis 30 % der Kaltmiete) zur Absicherung des Reingewinns und gezielte Suche nach Mietsteigerungspotenzialen bei Objekten, die die 1%-Schwelle knapp verfehlen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was besagt die 1%-Regel bei Immobilien-Investments?

Die 1%-Regel (One Percent Rule) ist eine bewährte Faustformel für das schnelle Vorab-Screening von Anlageimmobilien: Sie besagt, dass die monatliche Kaltmiete mindestens 1,0 % des Kaufpreises (oder der gesamten Anschaffungskosten) betragen sollte. Bei einer 200.000 € Immobilie entspräche dies einer Kaltmiete von 2.000 € pro Monat.

Ist die 1%-Regel in Deutschland in A- und B-Lagen überhaupt realistisch?

In deutschen A-Lagen (z. B. München, Berlin, Hamburg, Frankfurt) liegt die Mietquote marktbedingt meist bei 0,35 % bis 0,55 % (Faktor 22 bis 28). Die klassische 1%-Regel (Faktor ≤ 8,3 bzw. ≥ 12 % Bruttomietrendite) wird heute primär in soliden C-Lagen, bei Gewerbeimmobilien, WG-Vermietungen oder Monteurswohnungen erreicht. Für normale Wohnimmobilien in guten B-Lagen gilt heute oft bereits eine 0,7 %- bis 0,8 %-Quote (ab 8,4 % bis 9,6 % Bruttomietrendite) als exzellenter Cashflow-Bringer.

Was ist der Unterschied zwischen der 1%-Regel und der Bruttomietrendite?

Die 1%-Regel betrachtet das monatliche Verhältnis (`Monatsmiete / Kaufpreis`), während die Bruttomietrendite die Jahresmiete heranzieht (`Jahreskaltmiete / Kaufpreis × 100`). Eine Immobilie, die exakt die 1%-Regel erfüllt, erzielt rechnerisch eine Bruttomietrendite von exakt 12,0 % p.a. (`1 % × 12 Monate`).

Sollte die 1%-Regel auf den reinen Kaufpreis oder die Gesamtkosten angewendet werden?

Professionelle Investoren wenden die Regel konservativerweise auf die gesamten Anschaffungskosten (Kaufpreis + Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar, Makler + geplantes Sanierungsbudget) an. Nur so ist sichergestellt, dass auch nach Renovierung ein positiver Vorsteuer-Cashflow verbleibt.

Garantieren Objekte, die die 1%-Regel erfüllen, automatisch einen positiven Cashflow?

In der Regel ja. Bei einer 1%-Mietquote deckt die Kaltmiete selbst bei 3,8 % Zins und 2,0 % Tilgung (Bankrate ca. 5,8 % p.a.) die Annuität und Instandhaltungsrücklagen spielend ab, sodass ein Überschuss von mehreren hundert Euro pro Monat verbleibt.

Was ist der Unterschied zur amerikanischen 2%-Regel oder 50%-Regel?

Die 2%-Regel stammt aus US-Günstigregionen (verlangt 2 % Monatsmiete / 24 % Rendite). Die 50%-Regel besagt als Faustformel, dass ca. 50 % der Kaltmiete für Bewirtschaftung, Leerstandsrisiko, Verwaltung und Instandhaltung reserviert werden sollten.

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