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Cost per Hire & Recruiting-Rechner

Kosten pro Einstellung (CPH nach ISO 30414), interne vs. externe Recruiting-Kosten und Vakanzkosten berechnen.

Hinweis: Alle Berechnungen und Angaben erfolgen ohne Gewähr. Dies stellt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung dar. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieses Rechners getroffen werden, ist ausgeschlossen.
Deal-Szenarien:

1. Einstellungs-Volumen & Rahmenparameter

Hires
Tage
/J.

2. Externe Recruiting-Kosten (Agenturen, Ads, Tools)

3. Interne Aufwände (HR-Team & Fachabteilung)

h
/h

💡 ISO 30414 Standard: Cost per Hire (CPH) = (Externe Kosten + Interne Kosten) / Anzahl Einstellungen. Bildet die echten Vollkosten des Talent-Acquisition-Prozesses ab.

Durchschnittliche Kosten pro Einstellung (Cost per Hire)
5.417,00 € /Hire

Gesamter Recruiting-Aufwand: 65.000,00 € für 12 Einstellungen (Ø Time-to-Hire: 42 Tage).

Recruiting-Effizienz:🟢 Standard (2.500–6.000 €)
Kosten / Gehalt:9 %
Externer Anteil:60,3 %
Externe Kosten / Hire3.267,00 €Agenturen, Ads & Tech
Interne Kosten / Hire2.150,00 €HR & Hiring Manager
Gesamtausgaben65.000,00 €12 Einstellungen gesamt
Time-to-Hire42 TageØ Vakanzdauer

Talent-Acquisition-Ökonomie: Den Cost per Hire nach ISO 30414 steuern

Die Besetzung von Schlüsselpositionen erfordert erhebliche finanzielle Ressourcen. Die Messung des Cost per Hire (CPH) deckt auf, ob ein Unternehmen sein Recruiting-Budget effizient zwischen Agentur-Headhuntern, Job-Ads und internen Talent-Teams allokiert.

1. Die Kernformeln der Einstellungskostenrechnung

  • Cost per Hire (ISO 30414): (Externe Kosten + Interne Kosten) / Anzahl Neueinstellungen
  • Externe Kosten: Headhunter + Jobbörsen-Ads + ATS-Software + Bewerberreisen
  • Interne Kosten: Recruiter-Gehälter + (Interviewstunden × Stundensatz der Hiring Manager)
  • Recruiting-Kostenquote: Cost per Hire / Erstes Jahresgehalt × 100

2. Drei Hebel zur Senkung des Cost per Hire

Senken Sie Ihren CPH durch Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Prämien (senkt Headhunter-Kosten um bis zu 70 %), Multi-Posting-Automatisierung von Stellenanzeigen und straffe Interviewprozesse zur Verkürzung der Time-to-Hire.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet Cost per Hire (CPH) nach dem ISO 30414 Standard?

Der Cost per Hire (CPH) beziffert die durchschnittlichen Gesamtkosten, die einem Unternehmen für die Besetzung einer offenen Stelle entstehen. Nach der internationalen Norm ISO 30414 (Human Resource Management) lautet die Formel: CPH = (Summe externer Recruiting-Kosten + Summe interner Recruiting-Kosten) / Gesamtzahl der Einstellungen.

Was zählt zu den externen Recruiting-Kosten?

Externe Kosten umfassen alle Ausgaben an Drittanbieter: Honorare für Personalberater und Headhunter, Gebühren für Stellenanzeigen (Jobbörsen wie LinkedIn, StepStone, Indeed), Kosten für Bewerbermanagement-Software (ATS), Eignungstests, Assessment-Center sowie Reise- und Bewirtungskosten von Kandidaten.

Wie werden interne Recruiting-Kosten realistisch bewertet?

Zu den internen Kosten gehören die anteiligen Bruttogehälter des Talent-Acquisition-Teams sowie die Arbeitszeit der Hiring Manager und Fachabteilungen für Lebenslauf-Screenings, Fachinterviews und Abstimmungsrunden (multipliziert mit deren voll beladenem Arbeitgeber-Stundensatz).

Welcher Cost per Hire gilt in Deutschland als Benchmark?

Der durchschnittliche Cost per Hire liegt in Deutschland branchenübergreifend bei ca. 4.000 € bis 5.500 € pro Fachkraft. Bei spezialisierten IT-Entwicklern, Ingenieuren und Führungskräften steigen die Kosten häufig auf 15.000 € bis 30.000 € (ca. 20 % bis 30 % des ersten Jahresgehalts).

Was ist der Unterschied zwischen Time-to-Hire und Time-to-Fill?

Time-to-Fill misst die Zeitspanne von der Genehmigung/Veröffentlichung der Stellenausschreibung bis zur finalen Vertragsunterschrift. Time-to-Hire misst die Dauer ab dem ersten Kontakt mit dem eingestellten Kandidaten bis zu dessen Zusage (Geschwindigkeit des internen Interview- und Entscheidungsprozesses).

Wie können Unternehmen ihren Cost per Hire nachhaltig senken?

Die wirksamsten Hebel sind der Aufbau eines starken Mitarbeiter-Empfehlungsprogramms (Employee Referral Program), die Stärkung der eigenen Arbeitgebermarke (Inbound Recruiting über LinkedIn) sowie die Reduktion externer Headhunter-Provisionen durch ein spezialisiertes Inhouse-Sourcing-Team.

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