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Wertbasierte Preisgestaltung Rechner

Consulting-Honorare nach Value-Based Pricing, Kunden-ROI und effektive Stundensätze berechnen.

Hinweis: Alle Berechnungen und Angaben erfolgen ohne Gewähr. Dies stellt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung dar. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieses Rechners getroffen werden, ist ausgeschlossen.
Deal-Szenarien:

1. Quantifizierter Kundenwert (Ökonomischer Nutzen)

Gesamtwert: 300.000,00 €

2. Honorar-Quote (Value Share) & Zeitaufwand

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💡 Value-Pricing Prinzip (Alan Weiss / Blair Enns): Honorare basieren nicht auf dem Zeitaufwand des Beraters, sondern auf dem quantifizierten Geschäftswert für den Kunden. Eine Value-Share-Quote von 10 % bis 20 % lässt dem Kunden 80 % bis 90 % des Reingewinns (hoher ROI).

Empfohlenes Festhonorar (Core Option 2)
45.000,00 €

Entspricht 15 % des Kundenwerts von 300.000,00 € (Kunden-ROI: 5.7x / +567 %).

Impliziter Stundensatz:563,00 €/h
Mehrerlös vs. Zeit:+33.000,00 €
Stundensatz-Hebel:3,8x

📋 3-Optionen-Angebotsstruktur für Ihr Consulting-Angebot

Option 1: Quick-Win10 % Share
30.000,00 €
Kunden-ROI: 9x
Effektiv: 375,00 €/h
Empfohlen
Option 2: Core Solution15 % Share
45.000,00 €
Kunden-ROI: 5.7x
Effektiv: 563,00 €/h
Option 3: Full Turnkey22.5 % Share
67.500,00 €
Kunden-ROI: 3.4x
Effektiv: 844,00 €/h

Consulting-Ökonomie: Honorare an den Kundenwert koppeln statt Zeit verkaufen

Value-Based Pricing ist der wirksamste Hebel für Beratungsunternehmen, Agenturen und Solopreneure, um Stundensatz-Tretmühlen zu verlassen und hochrentable Projektverträge mit überzeugendem Kunden-ROI abzuschließen.

1. Die Kernformeln der wertbasierten Preisfindung

  • Gesamter Kundenwert: Umsatzzuwachs + Kosteneinsparung + Vermiedener Risikoschaden
  • Projekt-Festhonorar: Gesamter Kundenwert × Value-Share-Quote (10 % bis 25 %)
  • Kunden-ROI (Multiple): (Gesamtwert − Honorar) / Honorar
  • Impliziter Stundensatz: Projekt-Festhonorar / Tatsächlich geleistete Arbeitsstunden

2. Drei Schritte zum erfolgreichen Value-Pricing

Führen Sie im Erstgespräch wertorientierte Fragen zur Quantifizierung des Status-Quo-Schadens, präsentieren Sie stets ein 3-Optionen-Angebot zur Verankerung des Preises und vereinbaren Sie Festhonorare mit 50 % Vorauszahlung bei Projektstart.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist wertbasierte Preisgestaltung (Value-Based Pricing) im Consulting?

Beim Value-Based Pricing wird das Honorar nicht nach investierter Arbeitszeit (Stundensatz) oder Selbstkosten (Cost-Plus) kalkuliert, sondern ausschließlich nach dem quantifizierten ökonomischen Wert (Umsatzplus, Kosteneinsparung, Risikominimierung), den das Beratungsprojekt für den Kunden erzeugt.

Wie viel Prozent des generierten Kundenwerts sollte man als Honorar fordern?

Nach den Standard-Frameworks von Alan Weiss ('Value-Based Fees') und Blair Enns ('Pricing Creativity') liegt der angemessene Value Share typischerweise zwischen 10 % und 25 % des geschaffenen Werts. Bei 300.000 € Kundenwert entspricht ein 15-%-Honorar (45.000 €) einem exzellenten Kunden-ROI von fast 6:1 (567 % Netto-Rendite).

Warum schadet die Abrechnung nach Stundensätzen erfahrenen Beratern?

Stundensätze bestrafen Effizienz und Expertise: Je schneller und routinierter ein Senior-Berater ein komplexes Problem löst, desto weniger Umsatz erzielt er nach Stundensätzen. Value-Based Pricing entkoppelt das Einkommen von der Zeit und belohnt hochwertige Ergebnisse.

Wie baut man ein erfolgreiches 3-Optionen-Angebot auf?

1. Option 1 (Quick-Win, ca. 10 % Value Share): Löst das Kernproblem mit minimalem Umfang. 2. Option 2 (Core / Target, ca. 15 % Value Share): Die empfohlene Komplettlösung inklusive Implementierung. 3. Option 3 (Turnkey / Full Partnership, ca. 20–25 % Value Share): Rundum-Sorglos-Paket mit Coaching, Schulung und erweiterten Garantien. Dies verschiebt die Kundenentscheidung von 'Ob wir kaufen' zu 'Welche Option wir wählen'.

Wie quantifiziert man nicht-monetäre Werte wie Risikominimierung?

Risikowerte lassen sich über Schadens-Wahrscheinlichkeiten beziffern: z. B. 'Vermeidung eines DSGVO-Bußgelds oder IT-Ausfalls von 200.000 € mit 25 % Eintrittswahrscheinlichkeit = 50.000 € monetärer Erwartungswert'.

Wann funktioniert Value-Based Pricing nicht?

Value-Based Pricing erfordert, dass der Berater direkten Zugang zu den Entscheidungsträgern (C-Level, Inhaber) hat, um strategische Ziele zu besprechen. Bei rein operativen Einkäufen über Einkaufsabteilungen mit starren Stundensatz-Tabellen ist es schwer durchsetzbar.

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