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Subunternehmer-Marge & Agenturaufschlag Rechner

Agenturmargen, Freelancer-Aufschläge und Stundensatz-Spreads bei der Weiterberechnung an Endkunden berechnen.

Hinweis: Alle Berechnungen und Angaben erfolgen ohne Gewähr. Dies stellt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung dar. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieses Rechners getroffen werden, ist ausgeschlossen.
Deal-Szenarien:

2. Einkauf & Weiterberechnung an den Kunden

Spread: +60,00 €/h
/h
/h
Std.

3. Interner Agentur-Overhead (Projektmanagement & QA)

%
/h

💡 Marge vs. Markup: Aufschlag (Markup) = (Spread / Einkauf) × 100 vs. Marge = (Spread / Verkauf) × 100. Bei 85 € Einkauf und 145 € Verkauf beträgt der Aufschlag +70,6 %, die Bruttomarge 41,4 %. Ein interner PM-Puffer sichert ab, dass Briefings und Qualitätssicherung nicht den Gewinn auffressen.

Agentur-Bruttomarge (Gross Margin)
41,4 %

Kundenpreis von 145,00 €/h (+70,6 % Aufschlag bzw. 1,71x Multiplikator auf 85,00 €/h Einkauf).

Margen-Bewertung:🟢 Gesund (35–50 %)
Netto-Projektgewinn:6.030,00 €
Gesamtumsatz:17.400,00 €
Stunden-Spread +60,00 €/h Rohertrag
Aufschlag (Markup) +70,6 % 1,71x Multiplikator
Interner PM-Overhead1.170,00 €15 % Puffer-Aufwand
Echte Netto-Marge34,7 % nach allen Kosten

Agentur-Ökonomie: Subunternehmer-Spreads, Markups und Projektmanagement-Overhead beherrschen

Der Einsatz externer Freelancer und Subunternehmer ermöglicht Agenturen maximale personelle Flexibilität. Ohne präzise Margen- und Markup-Kalkulation inklusive internem PM- und Qualitätssicherungs-Puffer schrumpft der operative Deckungsbeitrag jedoch schnell auf null.

1. Die Kernformeln der Subunternehmer-Kalkulation

  • Bruttomarge (%): (Kunden-Stundensatz − Subunternehmer-Kostensatz) / Kunden-Stundensatz × 100
  • Aufschlag / Markup (%): (Kunden-Stundensatz − Subunternehmer-Kostensatz) / Subunternehmer-Kostensatz × 100
  • Kundenpreis bei Zielmarge: Subunternehmer-Kostensatz / (1 − (Zielmarge % / 100))
  • Netto-Deckungsbeitrag: Gesamtumsatz − Subunternehmer-Kosten − Interner PM-Aufwand

2. Drei Best Practices für rentable Agentur-Projekte

Sichern Sie Ihren Projektgewinn durch Einhaltung einer Mindest-Bruttomarge von 40 % auf alle externen Einkäufe, pauschale Einberechnung von 15 % PM- und QA-Puffer im Kundenangebot und klare Abgrenzung von Nachbesserungspflichten im Subunternehmervertrag.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen Marge (Gross Margin) und Aufschlag (Markup)?

Aufschlag (Markup) bezieht sich auf die Einkaufskosten: Markup (%) = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Einkaufspreis × 100. Marge (Margin) bezieht sich auf den Endverkaufspreis: Marge (%) = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Verkaufspreis × 100. Bei 80 € Einkauf und 160 € Verkauf beträgt der Aufschlag +100 %, die Marge hingegen 50 %.

Welche Bruttomargen sind für Agenturen bei Subunternehmern marktüblich?

In der DACH-Region kalkulieren Digital-, IT- und Marketing-Agenturen typischerweise mit einer Bruttomarge von 35 % bis 50 % auf externe Freelancer (entspricht einem Aufschlag von 55 % bis 100 %). Spannen unter 30 % decken meist kaum das Projektmanagement und das Gewährleistungsrisiko ab.

Warum muss interner Projektmanagement-Overhead einkalkuliert werden?

Subunternehmer arbeiten selten ohne interne Betreuung. Briefings, Feedback-Schleifen, Qualitätskontrolle (QA), Kundenkommunikation und Rechnungsprüfung binden erfahrungsgemäß 10 % bis 20 % der fakturierbaren Projektstunden im internen Agenturteam.

Wie berechnet sich der notwendige Kunden-Stundensatz bei gegebener Zielmarge?

Kunden-Stundensatz = Einkaufspreis / (1 − (Zielmarge in % / 100)). Wenn ein Entwickler 90 €/h kostet und die Agentur 40 % Marge erzielen möchte: 90 / (1 − 0,40) = 90 / 0,60 = 150 €/h.

Welche Risiken trägt die Agentur beim Einsatz von Subunternehmern?

Die Agentur haftet gegenüber dem Endkunden für Termintreue, Code-Qualität und Projekterfolg (Werkvertragsrisiko). Fällt ein Freelancer kurzfristig aus oder liefert mangelhafte Qualität, muss die Agentur den Schaden auf eigene Kosten ausbessern.

Wie können Agenturen ihre Margen bei externen Dienstleistern schützen?

Die wichtigsten Hebel sind: Vereinbarung klarer Festpreispakete oder Obergrenzen (Cap) mit Freelancern, Durchsetzung von Tagessätzen statt reiner Stundenabrechnung sowie der Aufbau eines standardisierten Freelancer-Pools mit vorverhandelten Konditionen.

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