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Gewerbe-Solar Rendite & Eigenverbrauch

Wirtschaftlichkeit, Amortisationszeit und Stromgestehungskosten (LCOE) für gewerbliche PV-Anlagen berechnen.

Hinweis: Alle Berechnungen und Angaben erfolgen ohne Gewähr. Dies stellt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung dar. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieses Rechners getroffen werden, ist ausgeschlossen.
Deal-Szenarien:

1. PV-Anlagenleistung & Gewerbestromtarif

Erzeugung: 98.000 kWh/J.
kWp
ct/kWh
%

2. Investition & Einspeisevergütung

Investition: 95.000,00 €
/kWp
ct/kWh

💡 Die Gewerbe-Solar-Ökonomie: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den vollen Bezugspreis von 26 ct/kWh bei eigenen Stromgestehungskosten (LCOE) von nur 5 ct/kWh. Überschüsse fließen zusätzlich über die Einspeisevergütung zurück.

Amortisationsdauer (Payback Period)
4,8 J.

Erwirtschaftet 19.808,00 €/J. Netto-Vorteil (19.110,00 € Stromersparnis + 1.838,00 € Einspeisung abzüglich 1.140,00 € Opex).

Wirtschaftlichkeit:🟢 Exzellente Rendite (≤ 5,5 J.)
Stromgestehungskosten:5 ct/kWh
Nettogewinn (25 J.):400.188,00 €
Eigenverbrauch73.500 kWh75 % Nutzung
Netzeinspeisung24.500 kWh1.838,00 €/J.
Stromkosten-Ersparnis19.110,00 €/J. ohne Netzbezug
Gesamtrendite (ROI) +421 % ~18,9 % IRR

Gewerbe-Photovoltaik: Eigenverbrauchsoptimierung, Stromgestehungskosten und Amortisation

Angesichts volatiler Energiepreise und strenger Nachhaltigkeitsanforderungen (ESG) ist gewerbliche Photovoltaik eine der rentabelsten Investitionen für Unternehmen. Durch die Kombination aus drastisch reduzierten Stromeinkaufskosten, niedrigen Stromgestehungskosten (LCOE) und staatlicher Einspeisevergütung lassen sich signifikante Wettbewerbsvorteile erzielen.

1. Die Kernformeln der gewerblichen Solarenergie

  • Jahresertrag (kWh): Anlagenleistung (kWp) × Spezifischer Jahresertrag (kWh/kWp)
  • Stromkosteneinsparung: Selbst verbrauchte kWh × Gewerbestrom-Bezugspreis (ct/kWh)
  • Stromgestehungskosten (LCOE): (Gesamt-Capex + Opex über 25 Jahre) / Gesamterzeugter Strom in kWh
  • Statische Amortisationsdauer: Investitionskosten (Capex) / Netto-Jahresvorteil

2. Drei Erfolgsfaktoren für maximale Rentabilität

Steigern Sie Ihre Solarrendite durch Auslegung der Anlagengröße auf die reale Grundlast Ihres Betriebs zur Maximierung des Eigenverbrauchs, Nutzung von IAB und Sonderabschreibungen zur steuerlichen Optimierung und Integration von intelligentem Lastmanagement (z. B. für E-Flotten-Ladeinfrastruktur).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ab wann lohnt sich eine gewerbliche Photovoltaik-Anlage für Unternehmen?

Gewerbe-Solaranlagen sind wirtschaftlich extrem attraktiv, wenn der erzeugte Strom tagsüber während der Betriebszeiten direkt vor Ort verbraucht wird (z. B. in Produktion, Logistik oder Büros). Bei Gewerbestrompreisen von 24 bis 32 ct/kWh und Stromgestehungskosten (LCOE) von nur 5 bis 8 ct/kWh amortisieren sich Anlagen mit 60 % bis 85 % Eigenverbrauch typischerweise bereits nach 4,5 bis 7 Jahren.

Was sind die Stromgestehungskosten (LCOE) einer PV-Anlage?

Die Levelized Cost of Electricity (LCOE) beziffern die realen Kosten pro selbst erzeugter Kilowattstunde Solarstrom über die gesamte Lebensdauer (25 Jahre): LCOE = (Gesamte Investitionskosten + Betriebs- und Wartungskosten über 25 Jahre) / Gesamte Stromerzeugung in kWh. Bei Gewerbedächern liegt der LCOE meist bei 5,5 bis 7,5 ct/kWh.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten (Capex) für Gewerbe-PV pro kWp?

Durch Skaleneffekte sinken die spezifischen Kosten mit der Anlagengröße deutlich: Anlagen von 30 bis 100 kWp kosten ca. 900 bis 1.150 €/kWp. Großanlagen ab 100 bis 500 kWp auf Flachdächern kosten oft nur noch 750 bis 950 €/kWp schlüsselfertig inklusive Unterkonstruktion, Wechselrichtern und Netzanschluss.

Lohnt sich Überschusseinspeisung oder Volleinspeisung für Gewerbebetriebe?

Für Betriebe mit ständigem Tagesstromverbrauch ist die Überschusseinspeisung (Eigenverbrauch) mit Abstand am profitabelsten, da die vermiedenen Netzstromkosten (26 ct/kWh) mehr als das Dreifache der EEG-Einspeisevergütung (~7,5 ct/kWh) betragen. Volleinspeisung lohnt sich nur bei leeren Hallendächern ohne eigenen Strombedarf.

Welche steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten (AfA / IAB) existieren für Gewerbe-Solar?

Gewerbliche PV-Anlagen können linear über 20 Jahre abgeschrieben werden. Zusätzlich können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach § 7g EStG den Investitionsabzugsbetrag (IAB bis zu 50 % der Anschaffungskosten im Vorjahr) sowie Sonderabschreibungen von bis zu 20 % im Anschaffungsjahr nutzen.

Welche laufenden Betriebskosten (Opex) fallen jährlich an?

Als Faustregel gelten ca. 1,0 % bis 1,5 % der ursprünglichen Investitionssumme pro Jahr für: Allgefahren- und Ertragsausfallversicherung, Fernüberwachung (Monitoring), regelmäßige Reinigung, wiederkehrende DGUV-V3-Prüfungen sowie Instandhaltungsrücklagen für Wechselrichtertausch nach 12–15 Jahren.

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