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WACC & Kapitalkosten-Rechner

Gewichtete Gesamtkapitalkosten (WACC), CAPM-Eigenkapitalkosten, Tax Shield und DCF-Diskontierungszinsen berechnen.

Hinweis: Alle Berechnungen und Angaben erfolgen ohne Gewähr. Dies stellt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung dar. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieses Rechners getroffen werden, ist ausgeschlossen.
Deal-Szenarien:

1. Kapitalstruktur & Fremdkapital-Konditionen

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2. CAPM-Parameter (Eigenkapitalkosten r_e)

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💡 CAPM-Formel: r_e = r_f + β × ERP = 2.8 % + (1.15 × 5.5 %) = 9,13 % Eigenkapitalkosten.

Gewichtete Gesamtkapitalkosten (WACC)
7,02 %

Gesamtkapital: 10.000.000,00 € (EK-Quote: 60 % | FK-Quote: 40 %).

Tax Shield (Steuervorteil FK): -1,65 % Zinsvorteil
FK nach Steuern:3,85 %
Kapitalkosten / J.:701.500,00 €
Eigenkapitalkosten (r_e)9,13 % CAPM Renditeforderung
Fremdkapitalzins (r_d)5,5 % vor Steuerabzug
EK-Gewichtung (E/V)60 % 6.000.000,00 €
FK-Gewichtung (D/V)40 % 4.000.000,00 €

Unternehmensfinanzierung: Den WACC als Diskontierungszinssatz verstehen

Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) ist der fundamentale Hürdensatz (Hurdle Rate) für Investitionsentscheidungen und die Basis jeder Discounted-Cash-Flow-Bewertung (DCF).

1. Die Kernformeln der WACC-Ermittlung

  • WACC: (E / V × r_e) + (D / V × r_d × (1 − Steuersatz))
  • Eigenkapitalkosten (CAPM): r_f + β × (r_m − r_f)
  • Effektiver Fremdkapitalzins: r_d × (1 − Ertragsteuersatz)
  • Steuerersparnis (Tax Shield): r_d × Ertragsteuersatz

2. Relevanz für M&A und Investitionscontrolling

Ein Projekt generiert nur dann echten ökonomischen Mehrwert (Economic Value Added / EVA), wenn die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) über den gewichteten Gesamtkapitalkosten (WACC) liegt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet WACC und wofür wird er verwendet?

WACC steht für 'Weighted Average Cost of Capital' (gewichtete durchschnittliche Gesamtkapitalkosten). Er beziffert die Mindestrendite, die ein Unternehmen erwirtschaften muss, um die Renditeansprüche von Eigenkapital- und Fremdkapitalgebern zu befriedigen. Der WACC dient als Diskontierungszins bei DCF-Unternehmensbewertungen und Investitionsrechnungen.

Wie lautet die mathematische WACC-Formel?

Die Formel lautet: WACC = (E / V × r_e) + (D / V × r_d × (1 − t)). Dabei steht E für Eigenkapital, D für Fremdkapital, V für Gesamtkapital (E + D), r_e für Eigenkapitalkosten, r_d für Fremdkapitalzinsen und t für den Ertragsteuersatz.

Wie werden die Eigenkapitalkosten nach dem CAPM berechnet?

Nach dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) berechnen sich die Eigenkapitalkosten als: r_e = r_f + β × ERP. Hierbei ist r_f der risikofreie Basiszins (z. B. 10-jährige Bundesanleihen), β der Beta-Faktor für das systematische Unternehmensrisiko und ERP die Marktrisikoprämie (typischerweise 5,0 % bis 6,0 %).

Was versteht man unter dem steuerlichen Zinsabzug (Tax Shield)?

Zinsaufwendungen für Fremdkapital mindern als Betriebsausgabe den steuerpflichtigen Unternehmensgewinn. Dadurch sind die effektiven Fremdkapitalkosten nach Steuern niedriger als der Nominalzins: r_d,effektiv = r_d × (1 − Steuersatz).

Warum sind Eigenkapitalkosten in der Regel höher als Fremdkapitalkosten?

Eigenkapitalgeber tragen das volle unternehmerische Verlustrisiko und werden im Insolvenzfall erst nach allen Gläubigern bedient (Nachrangigkeit). Für dieses höhere Risiko fordern sie eine signifikante Risikoprämie über dem Fremdkapitalzins.

Welchen Einfluss hat der Verschuldungsgrad auf den WACC?

Eine Erhöhung des günstigeren Fremdkapitals senkt den WACC zunächst durch den Tax-Shield-Effekt. Bei übermäßiger Verschuldung steigen jedoch das Insolvenzrisiko, der Beta-Faktor und die geforderten Risikoprämien beider Kapitalgeber, wodurch der WACC wieder ansteigt (optimale Kapitalstruktur).

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